Leben im 18. Jahrhundert

Das dörfliche Leben im 18. Jahrhundert

Geschrieben von: Gerald Bamberger

Der 7-jährige Krieg (1756-1763) brachte erneut viel Leid nach Hartenrod, über das einiges geschrieben werden könnte. Betrachten wir lieber das dörfliche Leben der folgenden Jahre. Einen guten Einblick gewähren die Bußen, die das landgräfliche Gericht oder das Amt verhängte. Demnach waren kleinere Vergehen bei der Landwirtschaft an der Tagesordnung (dies war übrigens auch in allen anderen Orten im Hinterland so); sie wurden nicht besonders hoch bestraft und eigentlich wurde jeder einmal zum Sünder. Weitaus schwerwiegender ahndete die Obrigkeit sittliche Verfehlungen, besonders die üble Nachrede. Darunter litt besonders der Schultheiß, war er doch der Vetreter der Obrigkeit, der die Verstöße anzeigen musste; übrigens zusammen mit den Vorstehern, den Vertretern der Gemeinde.


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Die Okt 05 @20:00 -
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